Unserer Auffassung nach sollen alle Menschen die gleichen Rechte haben und dort leben können, wo sie wollen. Daher fordern wir die Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze für Geflüchtete und Migrant_innen. Neben dem institutionellem Rassismus (z.B. in Beton gegossene Strukturen wie Abschiebeknäste oder Abschiebelager) sehen wir auch den strukturellen Alltagsrassismus in der hiesigen Gesellschaft als ein grundlegendes Problem.

Ein zentrales Anliegen ist es für uns, bestehende selbstorganisierte Kämpfe von Geflüchteten zu unterstützen und Möglichkeiten oder Strukturen für Geflüchtete zu schaffen, damit sie Gehör in der Gesellschaft finden.

Aufgrund unserer Kapazitäten engagieren wir uns vorwiegend auf der lokalen Ebene, beteiligen uns aber auch immer wieder in der bundesweiten antirassistischen Bewegung. Unsere Aktionsformen sind u.a. Kundgebungen, Demonstrationen, direkte Aktionen und Informationsveranstaltungen.

Uns ist bewusst, dass auch wir nicht frei von Rassismus sind und aufgrund unserer gesellschaftlichen Position über Privilegien verfügen. Dies in unserer Praxis stets mitzudenken und zu reflektieren ist uns wichtig.

Rassismus ist für uns eine Form der Unterdrückung von Menschen. Sie ist verwoben mit anderen Unterdrückungsformen wie Sexismus oder Kapitalismus. Deshalb arbeiten wir auch mit Gruppen zusammen, die andere politische Schwerpunkte haben.