100 Jahre Abschiebehaft – 100 Jahre unschuldig im Knast

Mo. 12.11.2018, 20Uhr im Demokratisch-kurdischen Gesellschaftszentrum (DKGZ) (Wolbecker Str.1/Servatiiplatz, 1.Etage)

In ganz Deutschland werden immer mehr Abschiebeknäste errichtet. In Dessau wird eine ehemalige JVA umgebaut. Die Landesregierung NRW hat gerade erst beschlossen Deutschlands größte Abschiebehaft, die UfA Büren, weiter auszubauen. Obwohl bereits zwei Haftanstalten existieren, plant Bayern zwei weitere – jeweils größer als Büren. Doch wer glaubt, Abschiebe-haft sei ein eher jüngerer Trend, irrt, denn sie hat eine lange Geschichte in Deutschland. Bereits 1919 wurde die Abschiebehaft in das staatliche Repressionsinstrumentarium gegen nicht er-wünschte Menschen aufgenommen. Damaliges Ziel: Jüd_innen

Die Initiative 100 Jahre Abschiebehaft wird diese Geschichte in ihrem Vortrag näher beleuchten und dabei sowohl auf die antisemitischen Ursprünge als auch ihre heutige rassistische Praxis eingehen. Der Vortrag ist Teil einer Kampagne zum einhundertjährigen Bestehen und gegen das Fortdauern der Abschiebehaft in Deutschland, die am am 31.8.2019 in einer Großdemonstration in Paderborn gegen Abschiebehaft münden wird.

Eintritt ist kostenfrei
im Rahmen der kritischen O-Wochen Münster; aber auch Nicht-Studierende sind herzlich willkommen

veranstaltet von der antirassistischen Initiative Münster
mit Unterstützung des Eine Welt Netz NRW


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