Archiv für Januar 2016

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe zur Förderung kritischer Blicke auf die aktuellen Asyl- und Migrationsdebatten:

REFUGEES WELCOME … ABER AUCH

Mittwoch 27.01.2016 / 20 Uhr / Die Brücke (Wilmergase 2)

„WE ARE HERE AND WE WILL FIGHT“ – SELBSTORGANISIERTE KÄMPFE VON REFUGEES

Geflüchtete werden in der Öffentlichkeit meist als Opfer, als hilfebedürftig und passiv betrachtet und dargestellt. Berichte um das Thema Flucht beinhalten meist nur die deutsche Hilfsbereitschaft gegenüber handlungsunfähigen Objekten. Dabei sind Geflüchtete vielmehr Subjekte, die Ihr Schicksal in die Hand nehmen. Zum Beispiel gab es im August 2015 eine selbstorganisierte Konferenz von Geflüchteten. Auch auf politischer Ebene gibt es eine Reihe von Refugee-Selbstorganisationen, die hier in Deutschland für ihre elementaren Rechte kämpfen. „Women in Exile“ werden ihre eigene Kritik an der deutschen und europäischen Asylpolitik vorbringen und über selbstorganisierte Kämpfe von Geflüchteten berichten.

Referent_in: Women in Exile aus Berlin

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Donnerstag 04.02.2016 / 20Uhr / Die Brücke (Wilmergasse 2)

RASSISTISCHE MOBILISIERUNGEN – ZURÜCK IN DIE 90ER JAHRE?

Mit der Zunahme von internationalen Krisen und Kriegen steigen in
Deutschland wieder die Zahlen von Menschen, die Asyl suchen. Damit
einher geht ebenso ein Anstieg von rassistischen Angriffen und
Übergriffen auf Unterkünfte für Geflüchtete. Auch Brandanschläge wie in Tröglitz nehmen zu. In vielen Texten werden daher Vergleiche zu Pogromen Anfang der 90er Jahre in Deutschland wie in Hoyerswerda oder
Rostock gezogen. Doch ist dieser Vergleich gerechtfertigt? In der
Veranstaltung sollen anhand von Dokumentationen und Videos Unterschiede und Gemeinsamkeiten diskutiert werden.

Referent_innen: Rassismus tötet, Leipzig

veranstaltet in Kooperation mit der Emanzipatorischen Antifa Münster (EAM)

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OURY JALLOH – Das war MORD!

Kundgebung am 07.01.2016
ab 17.30 Uhr Stadthaus I (Klemensstr.), Münster

Auch elf Jahre nach dem Tod des Geflüchteten Oury Jalloh in der Dessauer Polizeistelle sind die Todesumstände nicht geklärt. Vieles spricht weiterhin dafür, dass Oury Jalloh ermordet und in diesem Fall einiges vertuscht wurde.

Den 11. Jahrestag des Todes von Oury Jalloh nehmen wir daher zum Anlass für eine Kundgebung, um unsere Forderung nach vollständiger Aufklärung in die Öffentlichkeit zu tragen.
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